Naturheilpraxis im Uhrfeld

Heilpraktikerin Katharina Einig



Traditionelle Chinesische Medizin


Traditionelle Chinesische Medizin, Bildquelle: Pixabay

Die Geschichte der Traditionellen Chinesischen Medizin geht weit zurück in die Zeit vor 4000 bis 6000 Jahren, in der bereits Steinnadeln und Bambussplitter zur Linderung von Krankheiten eingesetzt wurden, wie Grabfunde belegen. Erste schriftliche Erwähnung von Akupunktur und Moxibustion finden sich zwei Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung. Somit stellt die Traditionelle Chinesische Medizin eine der ältesten Heilmethoden dar und ist heute noch ein bewährtes Mittel. Neben Akupunktur und Moxibustion umfasst die TCM noch zahlreiche andere Therapierichtungen, wie z.B. die chinesische Ernährungstherapie, die Kräuterheilkunde, das Schröpfen, aber auch Atem- und Bewegungstherapien, sowie Massagen und Heilgymnastik.

In der TCM spielt die asiatische Philosophie von Yin und Yang eine große Rolle. Der Mensch unterliegt energetischen Einflüssen, welche Disharmonien verursachen können und letztendlich zu Beschwerden führen. Meine Aufgabe ist es nun, mit Ihnen Ihr Gleichgewicht wieder herzustellen und Sie zum Wohlbefinden zurückzuführen. 


Akupunktur

Akupunktur, Bildquelle: Pixabay

In der Akupunktur werden mit Hilfe von dünnen Nadeln die Selbstheilungskräfte aktiviert. Laut der asiatischen Philosophie wird mit den Akupunkturnadeln das Qi (Lebensenergie) in den Leitbahnen beeinflusst.

Akupunktur wird erfolgreich in der Schmerztherapie eingesetzt und ist von der WHO für über 80 Indikationen empfohlen. Besonders neurologische und orthopädische Erkrankungen (z.B. Ischialgien, Neuralgien, Migräne, Kopfschmerzen und tiefen Rückenschmerzen), Erkrankungen des Verdauungstraktes (z.B. Obstipation, funktionelle Magen-Darmerkrankungen), akute und chronische Atemwegerkrankungen (z.B. Sinusitis, Bronchitis, Asthma), rheumatische, gynäkologische Erkrankungen, sowie Hauterkrankungen und Allergien (z.B. Heuschnupfen) sind dort aufgeführt. 


Moxibustion

Moxibustion, Bildquelle: Pixabay

Die Moxibustion wird zur Behandlung von energetischen Leere- und Kälte-Zuständen. Die Akupunkturpunkte werden mit glimmendem Beifußkraut, das langsam und gleichmäßig abbrennt, erwärmt und somit der Blut- und Qi-Fluss gefördert.

Nach westlicher Vorstellung wird durch die Wärme die Gewebedurchblutung verbessert. Die Organfunktionen werden angeregt über die Headschen Zonen, das Immunsystem wird gestärkt und das vegetative Nervensystem wird ausgeglichen.


Schröpfen

Schröpfen, Bildquelle: Pixabay

Durch das Schröpfen wird mit Hilfe von Feuer ein Vakuum in den Schröpfgläsern erzeugt, wodurch eine Saugwirkung auf der Haut entsteht, die die Durchblutung des darunter befindenden Gewebes anregt. Die Schröpfzonen wirken zudem segmental und auch auf die inneren Organe, sodass ein schmerzlindernder Effekt auf die gesamte Reflexzone wirkt. Eingesetzt wird das Schröpfen bei akuten und chronischen Entzündungen (z.B. Sinusitis, Angina tonsillaris), HNO- und Atemwegs-erkrankungen (z.B. Otitis media, Asthma bronchiale, Bronchtitis), Erkrankungen des Verdauungsapparates (z.B. funktionellen Darmerkrankungen), Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerzen im HWS-, BWS- und LWS Bereich) und Schwächezuständen (z.B. chronischer Müdigkeit, Hypotonie, Hypertonie und funktionellen Herzbeschwerden)


Ernährungslehre nach den 5 Elementen 

Ernährungsberatung, Bildquelle: Pixabay

Die Basis einer stabilen Gesundheit stellt die Ernährung dar. Die TCM betrachtet das Thema Essen und Trinken in Hinblick auf seine energetische Wirkung. So spielt die Nahrungsmittelthermik genauso eine Rolle, wie die Begleitumstände der Nahrungsaufnahme. Die Ernährungstherapie kommt bei Leere- und Mangelzuständen zum Einsatz. Das heißt, die Nahrung tonisiert, nährt und baut auf (Yin und/ oder Yang)



Chinesische Arzneimitteltherapie

Kräuterheilkunde, Bildquelle: Pixabay

Die Heilkräuter werden in ihren Geschmacksrichtungen, Charaktere und Meridiane unterschieden und wirken somit auf die jeweiligen Meridiane. Sie können zur Steigerung der Vitalität, Verbesserung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, bei Erschöpfungszuständen und Störungen der Konzentration eingesetzt werden. Zur besseren Verträglichkeit kann man viele der chinesischen Heilkräuter durch westliche, regionale Kräuter ersetzen und so die alten Rezepturen neu nutzen.



Tui Na Anmo Massage

Tui Na ist eine der fünf Hauptsäulen der TCM. Sie dient der Vorbeugung und dem Abbau von Stress und kann Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringen. Zudem kann sie Verspannungen lösen und gilt als sehr entspannend und wohltuend.
Die Massagetechnik setzt sich zusammen aus den Begriffen Tui (Schieben), Na (Greifen), An (Drücken) und Mo (Streichen). Die Meridiane und Akupunkturpunkte werden in die Massage mit eingebunden und in Form von Akupressur mit behandelt. 
Anwendung findet sie unter anderem:

  • Zur Entspannung
  • bei Schlafstörungen
  • bei Hypertonie (Bluthochdruck)
  • bei Migräne
  • bei Hyperaktivität bei Kindern



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